FC Bern – FC Fulgor Grenchen – Freundschaftsspiel der zweiten Mannschaft

Kantersieg mit Beigeschmack – Bericht von Valentin Amrein
Zum Abschluss der Rückrundenvorbereitung durften sich die Stürmer der zweiten Mannschaft noch einmal so richtig austoben. Das „Stängeli“ wurde jedoch durch den zeitweise lustlos auftretenden FC Fulgor Grenchen begünstigt. Die Bedingungen für einen erfolgreichen Fussballnachmittag waren gegeben. Bei optimalem Wetter, guter Laune und mit einem von Fielmann ermöglichten wunderschönen neuen Trikot wurde das Spiel eröffnet. Das von Fortes Pereira geleitete Heimteam fand schnell ins Spiel und spielte ab der ersten Minute mutig nach vorne. Trotz spielerischer Überlegenheit blieben die Grosschance in der Startphase jedoch aus. In der 20. Min kamen die Hauptstädter dann zu einer Freistossgelegenheit. Gebrehiwets Hereingabe wurde länger und länger, bis sie schlussendlich beim zweiten Pfosten im Tor landete und so die Berner in Führung brachte. Nach diesem 1:0 änderte sich nichts am Spielgeschehen. Die Gäste wurden weiter unter Druck gesetzt und hatten mehrere male Glück, nicht höher in Rückstand zu geraten.
Kurz vor der Halbzeitpause wurde Grenchen im Mittelfeld noch ein Freistoss zugesprochen. Ein schöner langer Ball, eine unsortierte FC Bern Defensive und schon war der Ausgleich entgegen dem Spielverlauf Tatsache. Nach der Pause wurde die Partie hektischer. Kurz nach Wiederanpfiff hatte Fulgor Grenchen einen Lattenknaller zu beklagen und wusste den darauf folgenden Konter nur mit einem Foul zu stoppen. Den daraus resultierenden Freistoss hämmerte Gebrehiwet aus rund 30 Meter zum 2:1 in die Maschen. Dies entmutigte den Gegner sichtbar und so folgten kurz darauf die Tore drei und vier. Nach dem 4:1 spielten sich dann eher ungewöhnliche Szenen auf dem Neufeld ab. Der Schiedsrichter, welcher schon das ganze Spiel äusserst empfindlich auf Reklamationen reagiert hatte zeigte zuerst dem gegnerischen Stürmer direkt die Rote Karte und wollte darauf das Freundschaftsspiel aus unerfindlichen Gründen abbrechen. Glücklicherweise revidierte er sein Entscheidung schnell wieder aber dem Auswärtsteam schien die Lust am Fussballspielen vergangen zu sein. So war es für das Heimteam ein leichtes, den Skore bis zum Schlusspfiff noch in die Höhe zu schrauben, was sie in Form von sechs weiteren Toren auch taten. Herauszustreichen ist noch das 5:1 durch Omar eine Minute nach seiner ersten Einwechslung für den FC Bern, Aboubacar und Francisco N. mit je zwei Toren und die fünf Skorerpunkte das Innenverteidigers Krasniqi.
Im Namen der ganzen Mannschaft bedanken wir uns noch einmal herzlich bei Fielmann für das beflügelnde Tenue und im voraus für alle schönen Momente in welchen es uns begleiten wird!